Foto: Michael Mahlke

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Teleobjektiv mit 1000 mm – sinnvoll oder sinnlos?

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Vor wenigen Jahren noch waren Kameras mit 1000 mm Brennweite  undenkbar, die man einfach in eine Fototasche stecken konnte. Denn sie wären zu groß und zu schwer gewesen. Die kleinen Sensoren und neue Objektivmaterialien mit entsprechenden Konstruktionen machen es möglich.

Ich möchte hier an einem Beispiel zeigen, was damit möglich ist. Dazu dient mir die Nikon P510. Sie ist leicht und hat den mittig angebrachten Monitor. Auf den kann ich gut von oben schauen. So sehe ich alles wie früher mit einer Mittelformatkamera.

Eigentlich wollte ich die ersten Schneeglöckchen fotografieren. Das ist mit dieser Kamera wunderbar, weil man beim Bücken durch den mittig angeordneten Monitor auch alles in direkter Linie sehen kann.

Dazu reicht dann auch der eingebaute 24mm Weitwinkel der Kamera sehr gut aus.

Doch dann sah ich einen Fuchs und er sah mich. Er war mindestens 100 Meter entfernt auf einer Wiese am Rande des Waldes.

fuchs1

Wenn Sie ihn sehen wollen, dann müssen Sie das Bild anklicken und den roten Pfeil suchen.

Und nun kamen die 1000 Millimeter Brennweiter der Nikon P510 zum Einsatz.

Das Ergebnis sieht dann so aus:

fuchs2

Sieht nicht schlecht aus für eben mal aus der Hüfte geschossen!

Da bei 1000 Millimeter der fokussierte Bereich immer etwas weich wird (durch Licht, Luftverschmutzung etc.) habe ich einen digitalen Filter drübergelegt, der etwas nachschärft.

Nun sieht man, was für ein prächtiges Tier es ist und wie schön seine Lunte ist.

So sind die 1000 Millimeter richtig gut gewesen, aber 2000 Millimeter wären noch besser.

Das wird sicherlich bald kommen. Bis dahin reicht noch diese Kamera.

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